1. Verwirklichungsabschnitt der Lobauquerung an Metz & Partner beauftragt

18 Oktober, 2019 - 19:40
18 Oktober, 2019

Am 23.07.2019 wurde Metz & Partner Baumanagement ZT GmbH als Bestbieter mit der Örtlichen Bauaufsicht für das Projekt "S1 Wiener Außenring Schnellstraße, Schwechat - Süßenbrunn, 1. Verwirklichungsabschnitt, Groß Enzersdorf - Süßenbrunn" beauftragt. 

Im hochrangigen Verkehrsnetz der österreichischen Ostregion bildet das Projekt „S1 Wiener Außenring Schnellstraße zwischen Schwechat und Süßenbrunn“ den die Donau und die Lobau unterquerenden Abschnitt der Nordostumfahrung von Wien und schließt die Lücke zwischen bereits bestehenden Teilabschnitten der S1. Die Umsetzung ist in zwei Verwirklichungsabschnitten geplant.

Der 1. Verwirklichungsabschnitt (VA1) betrifft den Abschnitt Groß Enzersdorf bis zum Knoten Süßenbrunn (Verknüpfung S1 mit S2). In diesen ca. 10 km langen Abschnitt befindet sich die Trasse in einer freien, offenen Trassenführung, unterquert im Bereich unmittelbar nach der neu zu errichtenden Halbanschlussstelle Raasdorf die ÖBB-Strecke S117 (Marchegger Ast) mit einem Wannenbauwerk und bindet mit einem neu zu errichtenden Knoten in die bestehende S1, ebenfalls mit einem Wannenbauwerk, ein. Geplanter Baubeginn für den VA1 ist Herbst 2020. Geplante Bauzeit bis Ende 2025.

Technische Details:

  • Errichtung einer Schnellstraße im Vollquerschnitt – Kronenbreite 30 m (ohne Nebenanlagen)
  • Errichtung Zubringer zur geplanten Ast Groß-Enzersdorf sowie der Hast Raasdorf
  • Umbau Knoten Süßenbrunn (S1/S2)
  • Länge des Verwirklichungsabschnittes VA 1: rd. 10 km
  • Fahrbahnkonstruktion  - Betonbauweise
  • Errichtung von 5 Grünbrücken, 8 weiteren Brückenobjekte (Rampenüberführung an der Halbanschlussstelle Raasdorf und im Knoten Süßenbrunn, Überführungen querendes Sekundärstraßennetz und Wirtschaftswege) und 2 Bauwerken in Bauweise „Weiße Wanne“ (Unterführung ÖBB-Strecke 117,  Trasse S1 im Knoten Süßenbrunn mit abspringender Rampe)
  • Fassen der Fahrbahnoberflächenwässer in Kanalleitungen, Errichtung von Gewässerschutzanlagen (Direktversickerung im Sommerbetrieb) und Ableitung in die Vorflut Rußbach (Winterbetrieb) inkl. der dafür erforderlichen Pumpstationen
  • Schaffung der kompletten Straßenausrüstung (FRS, VZ, BM, etc.)
  • Errichtung umfangreicher Lärm-, Wild- und Amphibienschutzmaßnahmen sowie der ökologischen Ausgleichsflächen
  • Schaffung einer durchgehenden CN.as-Linie (LWL) mit NRS und Mautstationen
Streckengrafik
Übersichtsluftbild